Mit Fliege und Eis im Gesicht

Ein Spaziergang um den Weiher.

Ein Zweijähriger mit schicker Fliege und großem Sonnenhut. Ein bisschen geschniegelt. Ein bisschen zuckersüß.

Es wurde gerannt, stehengeblieben, geschaut. Ein Eis wanderte in kleine Hände – und kurz darauf einmal quer durchs Gesicht. Niemand hat versucht, es sauber zu wischen. Es wurde gelacht. Mama und Papa bekamen auch etwas ab.

Zwischendurch trug Mama ihn kopfüber, setzte ihm den Hut wieder auf, fing ihn auf, wenn er losstürmte. Ganz viel Bewegung. Ganz viel Freiheit.

Und am Ende: nasse Füße. Dann mehr als nur nasse Füße. Kleidung aus. Lachen im Wasser.

Genau so fühlt sich Sommer an.

Ungebremst. Klebrig. Glücklich.

Und manchmal braucht es nur Wasser, ein Eis und die Erlaubnis, einfach loszulassen.

Erzählt mir von euch.